Montanier : « Der Aufstieg in die Ligue 1 bleibt unser Ziel, aber mehrere Herausforderungen erwarten uns »

Philippe Montanier setzt den Rahmen von seiner Ankunft bei AS Saint-Étienne an: der Aufstieg in die Ligue 1 bleibt das Ziel Nummer eins, doch der Schlüssel liegt in der Methode. Vor einem ersten Aufeinandertreffen gegen Montpellier analysierte der Trainer das jüngste 3:2 im französischen Pokal bei Nizza. Er erkennt eine solide Mannschaft aus dem Hérault, die in der Lage ist, das Tempo eines Spiels zu kontrollieren. Der Austragungsort wird elektrisierend: Geoffroy-Guichard. Der Moment entscheidend: dieses Wochenende. Der Plan klar: sofort auf Sieg setzen, ohne die Balance zwischen Spiel und Punkten zu opfern. Der Einsatz lebenswichtig: die kollektive Leistung wiederzubeleben, um die Kontrolle über den Wettbewerb zurückzugewinnen.

Die Botschaft richtet sich auch an die Tribünen: die Erwartung ist riesig, und die Spieler wissen das. Dennoch darf das Ziel nicht zur Obsession werden. Es soll die Entscheidungen leiten, vom Pressing bis zum Umgang mit schwachen Phasen. Die Trainingswoche hat positive Signale geliefert, mit einer „frischen und verfügbaren“ Mannschaft. Jetzt gilt es, diese Energie in konkrete Wirkungen über 90 Minuten umzuwandeln. Denn im Chaudron wiegt jeder Zweikampf schwer und jedes Detail zählt. Die Leitlinie ist einfach: sich darauf konzentrieren, „wie man es schafft“, um Punkte zu sichern, Selbstvertrauen aufzubauen und das Spiel zu befreien. Das ist die Fahrkarte einer Mannschaft, die zu ihrem natürlichen Platz zurückkehren will.

Montanier und das Aufstiegsziel in die Ligue 1 : klares Ziel, anspruchsvolle Methode

Der neue Trainer stützt sich auf eine breite Erfahrung, von Real Sociedad über Toulouse bis Rennes und Lens. Diese Laufbahn nährt eine Überzeugung: der Aufstieg wird durch ein übersichtliches Spielschema, starke Orientierungspunkte und eine klare Hierarchie erreicht. So stehen die Prinzipien ohne Ball (Höhe des Blocks, Pressing-Taktiken, Übergänge) im Vordergrund, um kurzfristige Ergebnisse zu stabilisieren.

Parallel dazu muss die offensive Gestaltung pragmatisch bleiben. Zunächst die erste Passsicherheit gewährleisten. Dann die Seiten fixieren, bevor die Tiefe gesucht wird. Schließlich die Standards nutzen, ein echtes Hebelspiel in Liga 2 und im Pokal. Diese Methode vereint Geduld mit maßvoller Vertikalität. Sie adressiert das vorrangige Bedürfnis: Tore erzielen, ohne sich zu exponieren.

Auf mentaler Ebene ist der Fahrplan ebenso klar. Matchrituale, definierte Rollen und schnelles Feedback nach jedem Spieltag. Zu diesem Preis kassiert die Mannschaft weniger in schwachen Phasen und bestraft stärker in ihren starken Momenten. Der Kurs bleibt unverrückbar: Ligue 1, dank kontrolliertem Fortschritt.

Erste Herausforderung gegen Montpellier : Analyse des 3:2 in Nizza und Aktionsplan

Montpellier kommt aus einem offenen Spiel, führte 2:0 und wurde dann gedreht. Dennoch bleibt die Grundstruktur kompakt, mit schnellen Ausflügen und hochstehenden Außenverteidigern. Folge: Saint-Étienne muss hinter die Außenverteidiger angreifen, während die Achse bei Ballverlusten abgesichert wird.

Das taktische Raster basiert auf klaren Auslösern: Druck auf Seitenpass zum schwachen Flügel, Innenraum schliessen mit einem „Jäger“-Mittelfeldspieler und Angriff auf die zweite Ballzone in 20-25 Metern Entfernung. Außerdem werden die offensiven Standards zu einer wichtigen Waffe gegen eine manchmal bei auswärts gespielten Ecken anfällige Verteidigung.

Die Intensität wird den Unterschied machen. Mit einer früh einsetzbaren Bank kann ASSE das Tempo in der Spielstunde erhöhen. In solch einem Wettbewerb entscheidet die Leistung auch über das Management der Momentum-Phasen. Die erste „Schlacht“ wird auf der Nutzung der Flügel gewonnen.

Um sich ein Bild der jüngsten Trends zu machen, hier eine nützliche Recherche vor dem Anpfiff.

Prioritäre Herausforderungen für ASSE unter Montanier : vom kurzfristigen Korrektiv bis zur nachhaltigen Entwicklung

Das Trainerteam hat Herausforderungen nach Priorität geordnet, vom sofortigen Korrektiv bis zum tragfähigen Fortschritt. Die Idee ist nicht, Baustellen anzuhäufen, sondern diejenigen zu fokussieren, die die Punkte am stärksten beeinflussen. Jede Achse verbindet Ursache, Wirkung und messbare Lösung.

  • Stabilität ohne Ball: kompakter Block bei Ballverlust, Verringerung der Räume zwischen den Linien, koordiniertes Pressing.
  • Spielaufbau: erste Passsicherheit, Außenverteidiger als Anspielstationen, Abstützen zum Aufreißen der ersten Linie.
  • Offensive Effizienz: bessere Schusszonen, mehr Präsenz im Strafraum, Qualität der letzten Flanke.
  • Standards: abwechslungsreiche Routinen, legale Blocks, synchronisierte Läufe am ersten und zweiten Pfosten.
  • Management schwacher Phasen: sinnvolle Fouls, verlangsamtes Tempo, vorausschauendes Coaching vor der 65. Minute.

Zur Nachverfolgung der Wirkung dient eine Indikatorentabelle als wöchentlicher Kompass. Diese Orientierungspunkte helfen, Arbeit und Ergebnis zu verbinden, ohne das Ziel Ligue 1 aus den Augen zu verlieren.

AchseSchlüsselindikatorZielwertErwartete Auswirkung
StabilitätxGA pro Spiel≤ 0,95Weniger zugelassene Chancen, defensive Ruhe
PressingPPDA≤ 9,5Hohe Ballgewinne, kurze Übergänge
KreationOffene xG + Standards≥ 1,6Ständige Bedrohung, besser verteilte Tore
EffizienzSchüsse im Strafraum≥ 8Chance von Qualität, besseres Verhältnis Tore zu Schüssen
ManagementGegentore 76.’-90.’0 in 4 SpielenErgebnisse zum Spielende gehalten

Dieser Rahmen macht die „Eroberung“ lesbar: zunächst Zweikämpfe auf Datenbasis gewinnen, dann das Ergebnis.

Druck managen und das Chaudron wieder entfachen : Erwartungen, Emotionen, Antworten

In Saint-Étienne wiegt die Geschichte schwer. Von der europäischen Epoche der 1970er Jahre bis zu Gänsehautabenden im Pokal fordert die Fußball-Kultur Mut und Stil. Doch Druck kann lähmen. Daher eine emotionale Aktivierungsstrategie: über Aufgaben sprechen, nicht über Ergebnisse; drei Hauptpunkte pro Spiel festlegen; Vorbereitung ritualisieren, um den Instinkt zu befreien.

Die Verbindung zwischen Fans und Spielern bleibt zentral. Einfache Signale zählen: die Kurve grüßen, Spielabsichten teilen, Entscheidungen erklären. So verwandelt sich Unmut in Energie. Wenn das Stadion trägt, gewinnt die Mannschaft Meter und Zeit. Das zeigt sich bei der ersten Ballbesitzphase und der Dichte ums Ballführende.

Schließlich wird die Bank zum Hebel der Einheit. Frühes Einbinden intensiver Profile erzeugt einen Trainingseffekt. Dieser Ansatz, von Montanier anderswo erprobt, dient der Stabilität. Die Schlussbotschaft bleibt klar: Schritt für Schritt vorankommen, um das Aufstiegsziel zu erreichen, ohne Etappen zu überspringen.

Zur Messung der Kraft des zwölften Mannes erinnert diese Recherche an die einzigartige Atmosphäre im Geoffroy-Guichard.

Quel est l’objectif immédiat fixé par Montanier ?

Gagner dès le prochain match, engranger des points et bâtir de la confiance, tout en consolidant un cadre de jeu clair.

Comment l’ASSE compte aborder Montpellier ?

Avec un pressing déclenché sur les passes latérales, des attaques dans le dos des latéraux et un fort accent sur les coups de pied arrêtés.

Pourquoi insister sur la méthode plutôt que sur la seule montée ?

Parce que la progression passe par des routines stables : principes sans ballon, efficacité offensive et gestion des temps faibles mènent durablement à la Ligue 1.

Quels indicateurs suivis par le staff ?

xGA, PPDA, tirs dans la surface, xG cumulés et buts encaissés en fin de match, avec des seuils cibles par poste.

FPFrance
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