Ligue 1 : Die LFP verhängt eine harte Strafe gegen Salisu

Die Disziplinarkommission hat entschieden und die Botschaft ist klar. Am Mittwoch tagend, hat die LFP Mohammed Salisu eine Dreispielsperre auferlegt, nachdem er nach der Niederlage von AS Monaco gegen Olympique de Marseille am 14. Dezember in die Schiedsrichterkabine eingedrungen war. Der Rahmen ist eindeutig, Disziplin wird durchgesetzt und die Ligue 1 verschärft sich zum Beginn des Winters. Doch die Wirkung wird verzögert sein: Aufgrund eines Kreuzbandrisses wird der ghanaische Verteidiger in dieser Saison nicht mehr spielen. Der Vorfall bleibt, ebenso die Strafe.

Damit geht es in der Angelegenheit über den Einzelfall Salisu hinaus. Denn die Kommission hat auch andere Spieler und die Tribünen ins Visier genommen und zeichnet eine genaue Landkarte des disziplinarischen Risikos im französischen Fußball. Monaco sieht zudem Mamadou Coulibaly mit drei Spielsperren ohne Bewährung und einer mit Bewährung für eine gefährliche Aktion gegen Nicolás Tagliafico. Indirekt verstärkt sich der Kampf um die Rotation bei den europäischen Anwärtern. Wo liegt die rote Linie und wie antizipieren die Vereine sie vor dem nächsten Spiel?

Ligue 1: Die LFP verhängt eine harte Strafe gegen Salisu – Fakten und Rahmen

Zunächst das Zentrum der Angelegenheit. Salisu betrat nach OM–Monaco die Schiedsrichterkabine. Laut dem Regelwerk der LFP zählt dieser Verstoß zu den schwerwiegendsten. Die Drei-Spiele-Sperre liegt im üblichen Bereich für diese Art von Vorfällen.

Dann zählt die Zeitlichkeit. Der Verteidiger von AS Monaco ist wegen eines Kreuzbandrisses bereits bis zum Saisonende ausgefallen. Praktisch gesehen wird die Strafe den Kalender nicht sofort berühren, aber sie bleibt bestehen und muss bei seiner Rückkehr abgesessen werden.

Schließlich erklärt das Warum das Wie. Die Disziplin will die Integrität des Schiedsrichterkörpers und die Autorität der Instanz schützen. In einer engen Saison wiegt das Beispiel genauso schwer wie der Einzelfall. Das ist das Signal: Die Kommission zieht die Linie fest.

Das disziplinarische Rahmenwerk der LFP erklärt

Konkret exponiert das Betreten eines für Offizielle reservierten Bereichs eine schwere Strafe in der Ligue 1. Der Schiedsrichterbericht, die Skala der Vergehen und die Videoaufnahmen leiten das Urteil. Die Abstufung zielt darauf ab, jeden Druck nach dem Spiel zu verhindern.

Außerdem fließen Rückfälle und das Verhalten danach in die Entscheidung ein. Hier ist das verhängte Strafmaß mit früheren Fällen abgestimmt. Das Prinzip bleibt konstant: den Sport schützen, das Klima beruhigen, Fairness garantieren.

Monaco vor dem Urteil: Welche sportlichen Konsequenzen für den Klub?

Am Felsen wird die Personalführung zum Duell der Details. Ohne Salisu muss die Innenverteidigung auf Dauer halten. Thilo Kehrer wird ebenfalls ein Spiel wegen Kartensammelns fehlen, was die zentrale Rotation belastet.

Außerdem verengt die Sperre von Mamadou Coulibaly (drei ohne Bewährung, eins mit Bewährung) die Abdeckung weiter. In La Turbie verrät ein Trainer im Vertrauen, dass ein angepasstes Belastungsprogramm vorbereitet wurde, um auszugleichen. Die Jungen und Ersatzspieler übernehmen mehr Verantwortung.

So geht es über die reine Verteidigung hinaus. Der Spielaufbau, der erste Pass und die Blockhöhe werden neu kalibriert. Kurz gesagt, Monaco muss das Tempo kontrollieren, um das Fehlen der Schlüsselspieler zu kaschieren.

Disziplinarkommission: weitere markante Entscheidungen in der Ligue 1

Die Sache endet nicht bei Monaco. In Toulouse erhält Emersonn nach seiner Roten Karte gegen Lens eine Dreispielsperre ohne Bewährung. In Marseille bekommt Arthur Vermeeren zwei Spiele, davon eins mit Bewährung, und Bilal Nadir eine Spielsperre für Kartensammeln.

Zudem fallen mehrere Führungsspieler wegen Karten aus: Corentin Tolisso (Lyon), Elisha Owusu und Gideon Mensah (Auxerre), Jérémy Jacquet (Rennes) und Koffi‑Franck Kouao (Metz). Das Signal ist klar: Die Disziplin verschärft sich, gerade wenn die Punkte kostbar sind.

  • Klares Signal der LFP für Respekt gegenüber den Offiziellen und die Sicherheit.
  • Unmittelbare Auswirkungen auf die Rotation und Hierarchie auf den Positionen.
  • Verstärktes Risiko für Teams unter Druck in der Tabelle.
  • Feine Steuerung der Karten und des Coachings während des Spiels unverzichtbar.
SpielerVereinGrundDauer der SperreUnmittelbare Wirkung
Mohammed SalisuAS MonacoEinbruch in die Schiedsrichterkabine (nach OM–Monaco, 14. Dezember)3 Spiele ohne BewährungNein (Kreuzbandverletzung)
Mamadou CoulibalyAS MonacoGefährlicher Einsatz gegen Nicolás Tagliafico3 ohne + 1 mit BewährungJa
EmersonnToulouse FCRote Karte gegen Lens3 Spiele ohne BewährungJa
Arthur VermeerenOlympique de MarseilleVerhaltensbedingte Strafe2 davon 1 mit BewährungJa
Bilal NadirOlympique de MarseilleKartensammeln1 SpielJa
Thilo KehrerAS MonacoKartensammeln (Gelbe Karten)1 SpielJa
Corentin TolissoOlympique LyonnaisKartensammeln (Gelbe Karten)1 SpielJa
Elisha OwusuAJ AuxerreKartensammeln1 SpielJa
Gideon MensahAJ AuxerreKartensammeln1 SpielJa
Jérémy JacquetStade RennaisKartensammeln1 SpielJa
Koffi‑Franck KouaoFC MetzKartensammeln1 SpielJa

Tribünen und Fans: Toulouse, Lens und der Schatten von Saint‑Étienne

Die Kommission hat auch die Tribünen getroffen. Der Toulouse FC und der RC Lens erhalten teilweise Schließungen wegen der Verwendung pyrotechnischer Mittel und Vorfällen. AS Saint‑Étienne erhält in der Ligue 2 eine Maßnahme mit Bewährung.

Praktisch gesehen wirken sich diese Entscheidungen auf Atmosphäre und Einnahmen aus. Doch sie erfüllen eine Pflicht: Sicherheit und Prävention. Die Botschaft ist unmissverständlich, der Rahmen gilt für alle.

Taktische Lesart: Disziplin, Steuerung der Schwächephasen und Fairness

Sportlich ist die Gleichung fein. Die Staffs müssen die Belastung antizipieren, die Minuten kalibrieren und zu viel Einsatz begrenzen. Sonst fällt die Sperre und die Kette spannt sich.

Außerdem erzählt ein Betreuer aus dem Louis‑II-Stadion, dass ein Nachspielbriefing verschärft wurde: klare Anweisungen, Sperrzonen, ein Protokoll für das Verhalten nach dem Pfeifkonzert. Dieses einfache Ritual verhindert den Funken, der einen unnötigen Kampf abseits des Spielfelds entzündet.

Am Ende erinnert die LFP an eine Selbstverständlichkeit: Die Disziplin schützt das Spiel und die Spieler. Jeder muss seinen Teil beitragen, damit die Ligue 1 ein Talentfeld bleibt und kein Marathon der Sperren wird.

Warum ist Mohammed Salisu für drei Spiele gesperrt?

Die Disziplinarkommission der LFP ahndet das Eindringen in die Schiedsrichterkabine. Die Sperre von drei Spielen ohne Bewährung entspricht dem Strafmaß für diesen Verstoß in der Ligue 1.

Wann wird Salisu seine Strafe absitzen?

Der Verteidiger befindet sich in der Genesung nach einem Kreuzbandriss. Seine Sperre wird nach seiner Rückkehr in den Wettkampf gemäß der Spielberechtigung offiziell abgesessen.

Kann der Verein gegen diese Entscheidung Berufung einlegen?

Ja, eine Berufung ist innerhalb der vorgeschriebenen Fristen möglich. Dabei muss die Berufung auf neue Elemente oder eine präzise Anfechtung des Berichts und des Strafmaßes gestützt werden.

Was sind die weiteren bemerkenswerten Entscheidungen der Sitzung?

Emersonn (Toulouse) erhält drei Spiele ohne Bewährung, Arthur Vermeeren (OM) zwei, davon eins mit Bewährung, Bilal Nadir ein Spiel wegen Kartensammelns. Kehrer, Tolisso, Owusu, Mensah, Jacquet und Kouao erhalten jeweils eine Spielsperre für Karten.

Was bedeuten die teilweisen Tribünenschließungen?

Sie reduzieren die Kapazität und betreffen die von Vorfällen betroffenen Bereiche. Ziel ist es, die Sicherheit zu gewährleisten und die Vereine zur Verantwortung zu ziehen, während der Ablauf des Spiels gewährleistet bleibt.

FPFrance
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